Nicht in Euro, sondern in Aufwand: Wie viele Konten Ihre Angehörigen auflösen müssten, wie viele Anträge das bedeutet und wie lange es dauert. Mit Aufgabenliste zum Mitnehmen. Ohne Anmeldung, ohne Speicherung.
Der Balken füllt sich bis zu einer vollen Arbeitswoche (40 Stunden).
Der Generalschlüssel: Über die Adresse laufen die Passwort-Rücksetzungen aller anderen Dienste.
Profile bleiben ohne Meldung jahrelang online und schlagen zum Geburtstag vor, zu gratulieren.
Fotos, Videos, Dokumente — meist das, was Angehörigen wirklich wichtig ist.
Bank, Depot, Zahlungsdienste. Hier verlangen die Anbieter fast immer einen Erbschein.
Laufen weiter, bis jemand kündigt — und verfallen, wenn niemand verlängert.
Ohne den Wiederherstellungssatz ist das Guthaben endgültig verloren — es gibt keine Stelle, die hilft.
Gutscheine, Punkte, hinterlegte Zahlungsmittel.
Streaming, Software, Zeitungen. Sie buchen weiter ab, bis jemand kündigt.
Das ändert nicht den Aufwand, sondern wer ihn trägt.
Ihr Partner trüge das allein — in den Wochen, in denen er am wenigsten dazu in der Lage ist. Ein gemeinsames Konto hilft dabei übrigens nicht: Auch dort verlangen die Anbieter den Nachweis.
21 Konten, 21 Löschanträge, 12–17 Stunden Arbeit
Mitnehmen statt vergessen
Als Textdatei herunterladen — sie entsteht in Ihrem Browser und verlässt ihn nicht.
Was hier entsteht, gehört verschlüsselt hinterlegt — nicht als Textdatei auf dem Schreibtisch.
Diese Arbeit lässt sich nicht wegzaubern — aber sie lässt sich vorbereiten. Und dabei stellt sich die Frage, um die es eigentlich geht: Was soll von Ihnen bleiben?
Mein Vermächtnis aufschreiben