Ihre Privatsphäre ist ein Kernprinzip von finilog selbst. Wir erfassen so wenige personenbezogene Daten wie möglich und haben durch unsere Verschlüsselung technisch keinen Zugriff auf die Inhalte Ihres Tresors.
Die Inhalte Ihres Tresors werden auf Ihrem Gerät verschlüsselt, bevor sie überhaupt an unsere Server gesendet werden (Zero-Knowledge).
finilog ist im Einklang mit den europäischen Datenschutzprinzipien und der DSGVO konzipiert und wird von Deutschland aus betrieben.
Wir verarbeiten nur die Daten, die zwingend erforderlich sind, um unsere Dienste bereitzustellen und die Systemsicherheit zu gewährleisten.
Verantwortlicher im Sinne des Art. 4 Nr. 7 DSGVO für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Zusammenhang mit dieser Website und der finilog Anwendung ist die im Impressum genannte Person. Die vollständigen Kontaktdaten finden Sie dort. Für alle Fragen rund um diese Datenschutzerklärung oder Ihre personenbezogenen Daten erreichen Sie uns unter support@finilog.de.
Die Inhalte, die Sie in Ihrem Tresor ablegen — Zugangsdaten, Notizen, Dokumente, Krypto-Informationen und angehängte Dateien — werden ausschließlich auf Ihrem eigenen Gerät verschlüsselt (AES-256-GCM), bevor sie unsere Server erreichen. Der dafür verwendete Schlüssel wird aus Ihrem Tresor-Passwort abgeleitet (PBKDF2-SHA256, 1.000.000 Iterationen) und verlässt Ihr Gerät zu keinem Zeitpunkt. Für diese Inhalte sind wir technisch nicht in der Lage, sie einzusehen, an Behörden im Klartext herauszugeben oder für Sie zurückzusetzen. Diese Datenschutzerklärung beschreibt entsprechend vor allem die Metadaten und Kontodaten, die zum Betrieb des Dienstes notwendigerweise unverschlüsselt bei uns anfallen — nicht den Inhalt Ihres Tresors selbst. Eine vollständige technische Aufschlüsselung, welche Datenbankspalte verschlüsselt ist und welche nicht, finden Sie auf unserer Seite zu unserem Datenmodell. Eine Ausnahme betrifft persönliche Nachrichten an Empfänger: Diese werden später als E-Mail zugestellt, zu einem Zeitpunkt, an dem Sie nicht mehr mitwirken können. Der zu ihrer Entschlüsselung nötige Schlüssel liegt deshalb auf unserem Server. Für diese Nachrichten — und nur für sie — sind wir technisch in der Lage, den Inhalt einzusehen. Für alle übrigen Tresor-Inhalte gilt der vorstehende Absatz uneingeschränkt.
Kontodaten: Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse und ein Passwort-Hash (niemals das Passwort selbst), die Sie bei der Registrierung angeben. Tresor-Metadaten (unverschlüsselt): technische Zeilenkennungen, Zeitstempel, die zu Wiederherstellungszwecken gewrappten Schlüssel sowie die Information, für welches Nachlasskontakt-Konto ein Eintrag verschlüsselt wurde. Ebenfalls unverschlüsselt bleiben Name und E-Mail-Adresse der von Ihnen benannten Nachlasskontakte, da wir diese im Ernstfall kontaktieren müssen. Tresor-Inhalte (verschlüsselt): Titel, Kategorie und der eigentliche Inhalt jedes Eintrags sowie angehängte Dateien. Wir speichern hiervon ausschließlich Chiffrat, siehe Ziffer 2. Datei-Metadaten (unverschlüsselt): Dateigröße, Zeitstempel und ein zufällig erzeugter Speicherpfad ohne Rückschluss auf Originaldateiname oder -typ. Technische und Sicherheitsdaten: IP-Adresse, Zeitstempel und Geräte-/Browserkennung, die bei Anmeldevorgängen durch unser Authentifizierungs-Backend automatisch zur Erkennung von Missbrauch verarbeitet werden, sowie Server- und CDN-Logfiles unseres Hosting-Anbieters. Nutzungsstatistik: aufgerufene Seite und verweisende URL, ausschließlich zur eigenen, aggregierten Reichweitenmessung. Auf Ihrem Gerät wird dafür nichts abgelegt und nichts ausgelesen. Der Zählschlüssel entsteht auf unserem Server aus IP-Adresse, Browserkennung und dem Datum des Tages; er wechselt täglich, und die IP-Adresse selbst wird nicht gespeichert. Eine Wiedererkennung über den Tag hinaus ist damit ausgeschlossen, eine Weitergabe an Dritte findet nicht statt. Zwei-Faktor-Anmeldung (sofern von Ihnen aktiviert): das Geheimnis Ihrer Authenticator-App sowie der Zeitpunkt der Einrichtung. Der Zugriff darauf ist ausschließlich Ihrem eigenen Konto möglich. Passkey am Tresor (sofern von Ihnen aktiviert): die von Ihrem Gerät vergebene Kennung des Anmeldedatensatzes und der zugehörige öffentliche Schlüssel. Das eigentliche Schlüsselmaterial verlässt Ihr Gerät nicht. Nachrichten an benannte Empfänger: Name und E-Mail-Adresse der Empfängerinnen und Empfänger unverschlüsselt, weil wir sie im Ernstfall anschreiben müssen, sowie ein Zustellprotokoll darüber, wann eine Nachricht abgerufen wurde. Der Inhalt der Nachricht selbst ist verschlüsselt. Mappen: die von Ihnen vergebene Gliederung und die Zuordnung, welche Mappe welche Person erreichen soll. Was in einer Mappe liegt, steht im Chiffrat. Zugangsprüfung der Nachlasskontakte: ein Zeitstempel je Person darüber, wann zuletzt geprüft wurde, ob deren persönlicher Schlüssel noch zu den hinterlegten Daten passt. E-Mail-Protokoll: Empfänger, Art und Zeitpunkt der von uns versendeten Nachrichten — ohne deren Inhalt. Wir brauchen es, um im Streitfall belegen zu können, ob eine Erinnerung oder eine Freigabemitteilung tatsächlich hinausging. Lebenszeichen-Token: Einmalkennungen aus den Links unserer Erinnerungs-E-Mails, mit denen Sie sich ohne Anmeldung zurückmelden können. Support-Kommunikation: Inhalt und Kontaktdaten, die Sie uns im Rahmen einer Support-Anfrage übermitteln. Zahlungsdaten: Sobald kostenpflichtige Abonnements aktiv nutzbar sind, verarbeitet ein externer, spezialisierter Zahlungsdienstleister Ihre Zahlungsdaten in unserem Auftrag. Vollständige Zahlungskartendaten laufen zu keinem Zeitpunkt über unsere eigenen Server.
Wir verarbeiten personenbezogene Daten, um: Ihr Konto bereitzustellen und zu verwalten, den verschlüsselten Tresor sowie die Nachlasskontakte- und Freigabefunktionen technisch zu betreiben, die in Ziffer 6 beschriebene automatisierte Lebenszeichen-Prüfung durchzuführen, Missbrauch zu erkennen und die Systemsicherheit zu gewährleisten, gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen und Ihnen Support zu leisten.
Die Verarbeitung erfolgt je nach Zweck auf Grundlage von Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Erfüllung des Nutzungsvertrags, einschließlich der von Ihnen konfigurierten Nachlasskontakt-Freigabe), Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse an Systemsicherheit, Missbrauchsprävention und anonymisierter Reichweitenmessung), Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (Erfüllung gesetzlicher Pflichten, etwa im Rahmen der Buchhaltung) sowie, soweit einschlägig, Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO (Ihre ausdrückliche Einwilligung).
Ein zentraler Bestandteil des Dienstes ist eine vollautomatisierte, technische Prüfung, ob Sie sich innerhalb eines von Ihnen festgelegten Zeitraums zuletzt bei finilog gemeldet haben ("Check-in"). Bleibt eine Bestätigung aus, versendet unser System automatisiert mehrere Erinnerungen, kontaktiert anschließend die von Ihnen benannten Nachlasskontakte, und schaltet — nach Ablauf einer letzten, ebenfalls von Ihnen konfigurierbaren Wartefrist ohne Widerspruch Ihrerseits — den technischen Zugriff der Nachlasskontakte auf die für sie bestimmten, weiterhin verschlüsselten Einträge frei. Dieser Prozess läuft ohne inhaltliche Prüfung durch uns und ohne manuelle Entscheidung eines Menschen auf unserer Seite ab; er basiert ausschließlich auf Fristen und auf der Rückmeldung der von Ihnen selbst benannten Personen (Art. 22 DSGVO). Wir setzen ihn ein, weil er zur Erfüllung des von Ihnen gewählten Vertragszwecks erforderlich ist und Sie die maßgeblichen Parameter — Prüfintervall, Erinnerungen, letzte Wartefrist — selbst in Ihren Konto-Einstellungen festlegen und den Prozess jederzeit unterbrechen können. Die genaue Funktionsweise ist zusätzlich in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen beschrieben.
Personenbezogene Daten werden unter keinen Umständen verkauft. Wir setzen sorgfältig ausgewählte Auftragsverarbeiter gemäß Art. 28 DSGVO ein, insbesondere: Supabase (Datenbank, Dateispeicher und Backend-Funktionen, gehostet in der EU-Region Frankfurt am Main), Cloudflare (Auslieferung der Website über ein globales Content Delivery Network) und Resend (Versand von Transaktions-E-Mails, etwa Check-in-Erinnerungen oder Nachlasskontakt-Benachrichtigungen). Sobald kostenpflichtige Abonnements aktiv nutzbar sind, kommt ein Zahlungsdienstleister hinzu. Mit allen Auftragsverarbeitern bestehen bzw. werden vor produktivem Einsatz entsprechende Verträge nach Art. 28 DSGVO geschlossen.
Unsere Datenbank- und Speicherinfrastruktur liegt in der EU (Frankfurt am Main). Einzelne von uns eingesetzte Dienstleister, insbesondere für Content Delivery und E-Mail-Versand, können als Unternehmen oder mit Infrastrukturanteilen außerhalb der EU/des EWR ansässig sein. In diesen Fällen stellen wir sicher, dass die Übermittlung nur auf Grundlage geeigneter Garantien nach Art. 44 ff. DSGVO erfolgt, etwa EU-Standardvertragsklauseln oder eines Angemessenheitsbeschlusses der Europäischen Kommission. Die vollständige, europäische Souveränität unserer Infrastruktur ist erklärtes strategisches Ziel unserer Roadmap.
Kontodaten und Tresor-Inhalte speichern wir, solange Ihr Konto besteht. Sie können die Löschung jederzeit selbst über die Einstellungen veranlassen. Sie erfolgt nicht sofort, sondern wird für einen Zeitpunkt 14 Tage in der Zukunft vorgemerkt; bis dahin bleibt Ihr Konto normal nutzbar, und Sie können die Löschung jederzeit widerrufen. Das ist Absicht: Ein unwiderruflicher Vorgang, der auf einen einzigen Klick folgt, ist bei einem Nachlasstresor die falsche Bauweise. Nach Ablauf der Frist werden Ihre Tresor-Einträge, Ihre Nachlasskontakt-Liste und die zugehörigen Kontodaten unwiderruflich entfernt. Statt zu löschen können Sie Ihr Konto auch pausieren. Ihre Daten bleiben dabei unverändert erhalten und der Zugriff ruht, bis Sie es wieder aktivieren. Für Daten, die nach einer ausgelösten Nachlasskontakt-Freigabe verbleiben, gilt das in Ziffer 10 beschriebene Löschkonzept. Rechnungs- und Zahlungsdaten bewahren wir, sobald kostenpflichtige Abonnements aktiv sind, für die Dauer der jeweils gesetzlich vorgeschriebenen handels- und steuerrechtlichen Aufbewahrungsfristen auf (in Deutschland regelmäßig sechs bis zehn Jahre, §§ 147 AO, 257 HGB), auch über eine Kontolöschung hinaus. Sicherheitsrelevante Logfiles werden nur kurzzeitig vorgehalten und danach automatisch gelöscht oder anonymisiert.
Auch nach einer technischen Freigabe an Ihre Nachlasskontakte werden Ihre Tresor-Daten nicht automatisch gelöscht. Eine Löschung erfolgt erst, wenn alle von Ihnen benannten Nachlasskontakte ihr Einverständnis erklärt haben, und dann erst nach Ablauf einer zusätzlichen Wartefrist von 30 Tagen, innerhalb derer jeder Nachlasskontakt die Löschung noch widerrufen kann. Daneben gibt es einen zweiten Weg: Ist der Nachlassfall bereits ausgelöst worden, kann die Löschung aus dem Eigentümerkonto heraus veranlasst werden — etwa durch eine Person, die über die hinterlegten Zugangsdaten verfügt. In diesem Fall werden alle benannten Nachlasskontakte benachrichtigt und haben sieben Tage Zeit, die für sie hinterlegten Daten abzuholen, bevor die Löschung tatsächlich erfolgt. Nach Durchführung der Löschung entfernen wir Ihre Tresor-Einträge vollständig. Das Nutzerkonto selbst sowie die Verknüpfung zu den beteiligten Nachlasskontakte bewahren wir als schlanken Nachweis darüber, wer wann welcher Löschung zugestimmt hat, sowie damit unser Support auch danach noch Anfragen der Beteiligten zuordnen kann. Diese verbleibenden Datensätze enthalten keine Tresor-Inhalte.
finilog setzt keine Cookies, verwendet keine Analyse-Dienste Dritter und bindet keine fremden Inhalte ein — auch keine Schriftarten von fremden Servern. Die verwendete Schrift liefern wir selbst aus, damit beim Aufruf dieser Seite keine Verbindung zu Dritten entsteht. Im Speicher Ihres Browsers legen wir ausschließlich ab, was für den von Ihnen angeforderten Dienst erforderlich ist: Ihre Anmeldesitzung, Ihre Erscheinungsbild-Einstellung (hell oder dunkel), die von Ihnen gewählte Frist bis zur automatischen Tresorsperre sowie einige Vermerke darüber, welche Hinweise Sie bereits weggeklickt haben. Nichts davon dient der Reichweitenmessung oder Werbung. Deshalb sehen Sie hier keinen Einwilligungsbanner. Ein solcher wäre nach § 25 TDDDG erforderlich, sobald wir auf Ihrem Gerät etwas ablegen oder auslesen, das über das Erforderliche hinausgeht — und genau das tun wir nicht. Die Reichweitenmessung nach Ziffer 3 kommt ohne jeden Zugriff auf Ihr Gerät aus. Kein Banner ist uns dabei die ehrlichere Antwort als ein gut gebauter.
Wir betreiben kein Werbegeschäft. Ihre Daten werden nicht zu Werbezwecken an Dritte verkauft, vermietet oder anderweitig weitergegeben, und es findet kein Profiling zu Marketingzwecken statt.
Nach der DSGVO haben Sie das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) sowie Widerspruch gegen die Verarbeitung (Art. 21) Ihrer personenbezogenen Daten. Eine erteilte Einwilligung können Sie jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen. Für viele dieser Rechte — etwa Auskunft über und Export Ihrer Tresor-Daten, die Berichtigung Ihres Namens und Ihrer E-Mail-Adresse oder die Löschung Ihres Kontos — stellen wir Ihnen direkt in der Anwendung entsprechende Funktionen zur Verfügung. Zur Ausübung genügt andernfalls eine formlose Mitteilung an support@finilog.de.
Sie haben unbeschadet anderweitiger Rechtsbehelfe das Recht, sich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde zu beschweren, insbesondere in dem Mitgliedstaat Ihres Aufenthaltsorts, Ihres Arbeitsplatzes oder des Orts des mutmaßlichen Verstoßes. Für uns als in Hessen ansässigen Anbieter ist dies regelmäßig der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit.
Neben der clientseitigen Verschlüsselung Ihres Tresorinhalts (Ziffer 2) setzen wir technische und organisatorische Maßnahmen ein, um alle bei uns verarbeiteten Daten zu schützen: Transportverschlüsselung (TLS) für sämtliche Verbindungen, strikte Zugriffskontrollen auf Datenbankebene (Row Level Security), restriktive Sicherheits-Header sowie eine kontinuierliche Weiterentwicklung unserer Sicherheitsarchitektur, wie auf unserer Sicherheitsseite beschrieben. Unabhängige Sicherheitsüberprüfungen sind fester Bestandteil unserer Roadmap.
finilog richtet sich an geschäftsfähige, volljährige Personen. Wir erheben nicht wissentlich personenbezogene Daten von Minderjährigen. Sollten wir Kenntnis davon erhalten, dass ein Konto von einer minderjährigen Person angelegt wurde, werden wir das Konto und die zugehörigen Daten löschen.
Wir passen diese Datenschutzerklärung an, wenn sich unsere Verarbeitung personenbezogener Daten oder die Rechtslage ändert. Die jeweils aktuelle Fassung finden Sie stets an dieser Stelle.
Bei Fragen zu dieser Datenschutzerklärung oder zur Verarbeitung Ihrer personenbezogenen Daten erreichen Sie uns unter support@finilog.de oder über die im Impressum genannten Kontaktmöglichkeiten.
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